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Kujaku Koi kaufen und nach Foto aussuchen
Ein Kujaku zeigt drei Merkmale gleichzeitig, nämlich metallischen Glanz, ein feines Netzmuster auf den Schuppen und orangerote Zeichnung darüber. Das unterscheidet ihn vom Hariwake, dem das Netzmuster fehlt, und vom Goshiki, der nicht metallisch glänzt. Wer sich nicht festlegen mag, fährt mit einem Tier zwischen 30 und 35 Zentimetern meist gut. Zeichnung und Glanz sind dann schon deutlich zu sehen, und der Fisch wächst noch sichtbar weiter.
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Kujaku von Hariwake und Goshiki unterscheiden
Der Grundton eines Kujaku ist metallisch hell und wirkt fast platinfarben. Darüber liegt das Netzmuster, das im Japanischen Matsuba heißt. Jede Schuppe trägt einen dunkleren Kern, sodass sich über den Rücken ein feines Gitter zieht. Die orangerote Zeichnung sitzt obenauf, und das Netz scheint an diesen Stellen hindurch. Aus einigen Metern Entfernung wirkt das fast wie Perlmutt.
Wenn Sie auf dem Foto unsicher sind, prüfen Sie zwei Dinge nacheinander. Glänzt der Fisch bis in die Flossenansätze metallisch, kommen Kujaku und Hariwake infrage. Zieht sich zusätzlich das Gitter über den Rücken, haben Sie einen Kujaku vor sich, denn dem klassischen Hariwake fehlt dieses Muster. Der Goshiki bringt das Netz mit, aber nicht den metallischen Glanz, und wirkt dadurch matter. Diese drei Varietäten werden auf Fotos leicht verwechselt, und auf einem guten Foto sehen Sie den Unterschied schneller als in jeder Beschreibung.
Welche Größe beim Kujaku Koi passt
Wir führen Kujaku von rund 17 Zentimetern bis über 50 Zentimeter, jedes Tier einzeln fotografiert und mit eigener Artikelnummer. Welche Größenklasse sinnvoll ist, hängt weniger am Geschmack als an einer Frage. Wollen Sie den Fisch aufwachsen sehen oder das fertige Bild kaufen?
| Größe | Wofür sie passt | Worauf Sie auf dem Foto achten |
|---|---|---|
| 30 bis 35 cm | Standardempfehlung für die meisten Teiche | Netzmuster deutlich ausgeprägt, Zeichnung noch in Bewegung |
| 17 bis 30 cm | günstiger Einstieg, wenn Sie den Koi wachsen sehen wollen | Glanz ist da, die Zeichnung kann sich noch verändern |
| 35 bis 45 cm | wenn der Koi sofort im Teich wirken soll | Zeichnung weitgehend gefestigt, klare Kontraste |
| ab 50 cm | für Teiche mit gewachsenem Koibesatz | fertige Zeichnung, kaum noch Überraschungen |
Glanz und Zeichnung im Teich erhalten
Der metallische Glanz ist keine Lackschicht, er hängt an Wasserwerten und Fütterung. In klarem, gut gefiltertem Wasser kommt er kräftiger heraus als in trübem, und ein passendes Koifutter unterstützt Farbe und Wachstum. Zu viel Futter kann den Effekt wieder aufheben, weil es das Wasser belastet. Maßvoll füttern hilft hier mehr als viel.
Neue Fische gewöhnen Sie langsam an das Teichwasser an und behalten sie in den ersten Wochen im Blick. Worauf es beim Zusetzen zu einem bestehenden Besatz ankommt, steht im Ratgeber zum Koi-Herpesvirus.
Kujaku Koi nach Foto aussuchen
Sie sehen vor der Bestellung genau das Tier, das in Ihren Teich einzieht, mit eigenem Foto statt als Überraschungspaket. Jeder Koi wird vor dem Versand auf Gesundheit und Vitalität kontrolliert und reist mit Lebendgarantie zum Wunschtermin zu Ihnen.
Suchen Sie sich Ihren Kujaku in Koi nach Foto aus. Geht es Ihnen um Besatz in Stückzahl statt um das einzelne Tier, ist der Koi Farbmix die passende Alternative.
Häufige Fragen vor dem Kauf
Wie groß wird ein Kujaku Koi?
Ein Kujaku wächst wie jeder andere Koi. Wie groß er am Ende wird, hängt an Teich, Futter und Veranlagung; als grobe Orientierung sind im Gartenteich meist 50 bis 70 Zentimeter zu erwarten, einzelne Tiere werden deutlich größer. Er kommt als Jungfisch zu Ihnen und wächst über Jahre weiter, beim Planen des Teichs lohnt es sich deshalb, diese Endgröße von Anfang an mitzudenken. Die Varietät selbst spielt dafür keine Rolle.
Verändert sich die Zeichnung eines Kujaku noch?
Ja. Netzmuster und orangerote Flächen können sich mit dem Wachstum in Ausprägung und Form noch verändern. Ein junger Kujaku sieht deshalb selten genauso aus wie derselbe Fisch drei Jahre später. Wer das fertige Bild möchte, greift zum größeren Tier. Wer Entwicklung sehen will, zum kleineren.
Woran erkenne ich einen guten Kujaku?
Achten Sie auf ein regelmäßiges Netzmuster ohne ausgefranste Stellen, auf klar abgegrenzte orangerote Flächen und auf Glanz, der bis in die Flossenansätze reicht. Ebenso wichtig ist der Körperbau. Ein kräftiger, symmetrischer Koi bleibt auch dann ansehnlich, wenn sich die Zeichnung noch verändert.
Passt ein Kujaku optisch zu Kohaku und Sanke im Teich?
Sehr gut. Kohaku und Sanke sind matt weiß mit roter und schwarzer Zeichnung, der Kujaku bringt den Metallglanz dazu und fällt schon aus der Entfernung auf. Wer bisher nur matte Varietäten im Teich hat, bekommt damit einen sichtbaren Kontrast, ohne dass die Zusammenstellung unruhig wirkt.
Wie viel Platz braucht ein Kujaku im Teich?
So viel wie jeder andere Koi, die Varietät ändert daran nichts. Als grobe Orientierung können Sie mit etwa 1.000 Litern je ausgewachsenem Tier rechnen und einen Teich ab rund 10.000 Litern planen; eine Tiefe um 1,5 Meter hilft den Fischen beim Überwintern. Wie viel Besatz ein Teich am Ende trägt, hängt daneben von Filterleistung, Sauerstoffversorgung und Wasserwechsel ab.